Storyfy®ing

Unsere Zukunft neu denken

Zukunftswissen gefragt

Das Wissen, das wir für die Gestaltung unserer Zukunft brauchen, gibt es nicht in irgendwelchen Regalen oder Bibliotheken. Zukunftswissen muss erarbeitet werden. Schließlich geht es darum, einen Schritt weiter zu gehen, etwas Neues zu finden, das Alte im Blick haben, aber das Neue schon sehen. Die Geschichten über die Zukunft müssen in der Tat erfunden werden, damit man sie später leben und erzählen kann. Hier kommt Storyfy®ing ins Spiel.

Innovationsmechanismen

Eine ähnliche Aufgabenstellung findet sich im Marketing. Der Mensch liebt das Althergebrachte. Dort fühlt er sich wohl, gut aufgehoben. Er hat keine Orientierungsprobleme. Die Unternehmen wissen jedoch, dass sie ihr Geld künftig mit neuen Produkten und Dienstleistungen und auch auf neue Art und Weise, also mit neuen Geschäftsmodellen verdienen müssen. Innovationen gibt es nicht von der Stange. Mit Querdenken, Design Thinking, Future World Cafe, Gamification, Playification, Serious Games, Brain Storming und vielen anderen Methoden kann das Neue erdacht werden. Analysiert man diese Methoden, so findet man sehr schnell heraus, dass es meist darum geht, sich an Geschichten zu orientieren oder gar sie neu zu erfinden. In jeder dieser Methoden steckt ein beachtliches Stück von Storyfy®ing. Spiele funktionieren, wenn es gute Geschichten sind. Das menschliche Gehirn denkt in Geschichten, insbesondere beim Design Thinking. Und beim Querdenken geht es um das Ausbrechen aus alten Zusammenhängen, Abläufen, Gewohnheiten und den Aufbruch in Neues, Unbekanntes.

Geschichten erfinden

Mit Storyfy®ing, das auf dem Storyfy®-Prinzip beruht, ist es Einzelnen und Gruppen möglich zum Autor von Wissens-Stories oder von Marketing-Stories oder sogar von Unternehmens-Stories zu werden. Das Ergebnis schlägt sich dann in exzellentem Storytelling nieder. Dazwischen liegt jedoch noch, nicht nur die Geschichte zu erfinden, sondern sie auch in die Tat umzusetzen. Am Ende muss es ein Lernprogramm, eine Marketing-Konzeption oder ein Geschäftsmodell geben.

What if?

Wie funktioniert nun Storyfy®ing? Die Zukunftserfinder versetzen sich allein oder in Gruppen in die Rolle eines Autors. What if?, ist die Frage, die sich auch der Bestsellerautor Martin Suter gestellt hat, wenn er seine Stories, seine Romane entwickelt hat. Es gibt die handelnden Personen, die sich um neue Handlungsoptionen kümmern müssen. What if?, was wäre wenn ich ein Überlebenstraining absolvieren müsste, wenn ich allein ohne Geld in einer Stadt leben würde, wenn ich plötzlich unvorstellbar reich wäre, wenn ich kein Smartphone mehr hätte oder wenn ich … Hier kann jeder für sich oder jeder in einer Gruppe Vorstellungen entwickeln. Möglichkeiten gibt es nahezu unendlich. Die Teilnehmer werden spielerisch zu Interaktionen animiert.

  • Sie spüren plötzlich die Freude am Kreieren, Erkunden, Entdecken, Fantasieren, sinnlichen Erleben, Simulieren oder
  • erfahren den Kick durch Herausforderungen, Wettkampf, Gefahr, Subversion und den Aufbruch in völlig neue Welten. Ähnlich wie bei Design Thinking oder bei den Serious Games von Lego können die Teilnehmer einer Storyfy®ing-Runde sich an den Ideen der anderen erfreuen, diese abändern oder weiterentwickeln.

Wahrnehmung des Möglichen erweitern

Storyfy®ing ist deshalb darauf ausgelegt, die Wahrnehmung des Möglichen zu erweitern und blinde Flecken aufzudecken. Darin ähnelt es den Methoden zur Überwindung mentaler Barrieren bei Lebens- und Unternehmensführung, wie dies auch von Kognitionswissenschaftlern oder “Kreativitätsgurus“ empfohlen wird. Im Grunde zielt Storyfy®ing auf die Erweiterung der Wahrnehmung ab, auf die Suspension herkömmlicher Beurteilungskriterien, um so dem eigenen Geist über die etablierten mentalen Muster hinausgehende Informationen zuführen zu können.

Dazu gehört es z. B., möglichst viele alternative Lösungs- oder Erklärungsversuche zu erdenken, ungeachtet ihrer vordergründigen Abwegigkeit. Nichts anderes unternimmt die Zukunftsforschung mit ihrer Szenariomethode. Denn die Erfahrung zeigt: Nur wenn auch abwegige (aus heutiger Sicht weniger wahrscheinliche) Zukünfte neben dem Business-as-usual-Szenario im Unternehmen bzw. in der Institution verhandelt werden können, entstehen robuste Strategien und wirklich neuartige Lösungen und Innovationsideen.

Zufalls-Impulse durch Moderator

Irgendwann kann dann auch der Moderator neue Impulse setzen, in dem er Ereignisse einbringt, die für die Teilnehmer überraschend sind und sie zu neuem Denken veranlasst. Das Ergebnis eines Storyfy®-ing-Prozesses ist nie vorhersehbar. Am Ende steht jedoch eine fertige Geschichte – wie in einem Roman – die entweder eine Lern-, eine Marketing- oder eine Unternehmensstory geworden ist Wenn sie erfolgreich oder praktikabel oder sogar faszinierend ist, kommt Storytelling zum Zug. Dann haben die Teilnehmer etwas zu erzählen, das auch bei den Lernenden und den Kunden gut ankommt und im Gedächtnis bleibt.

 

 
Das STORYFY®-PRINZIP
Zukunft neu denken und leben
kreativ - unkonventionell - innovativ
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